As time goes by…

Verehrte Besucher,

seit der Erstellung dieser Seiten ist einige Zeit vergangen, in der sich vieles getan hat. Das Fernsehen hat zwischenzeitlich - und zu unserer Freude - das Thema „Seelotsen“ entdeckt, so dass es kürzlich eine kleine Häufung diverser TV– Reportagen über uns zu sehen gab. Diese habe ich - zumindest teilweise, es sind nicht alle Reportagen im Netz abrufbar - auf unserer Media-Seite verlinkt.

Ansonsten macht sich der Mangel an nautischem Nachwuchs natürlich auch bei uns Seelotsen allmählich bemerkbar. Die Situation für deutsche Seeleute ist sehr wechselhaft und kaum einschätzbar. Wurden noch vor zwei, drei Jahren so gut wie keine Hochschulabgänger eingestellt (wenn sie nicht zu ITF-Heuern fahren wollten), gab es in den letzten zwei Jahren wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer, und vereinzelt traf man hier und da auch mal wieder einen jungen deutschen Nautiker auf Brücke. Unser Seelotswesen, das sind etwa 800 Seelotsen aus den 7 Brüderschaften sowie die Hafenlotsen Bremerhavens und Hamburgs, bedarf aber eines verlässlichen Zuganges an deutschsprachigem, nautischem Nachwuchs, der bisher hauptsächlich aus der deutschen Handelsmarine zu uns kam. Daher werden die Zugangsvoraussetzungen sowie die Ausbildung zum Seelotsen langfristig reformiert werden müssen, um weiterhin den Bestand an Bundes- und Hafenlotsen auf Stand zu halten. Die Seite mit der Berufsinfo ist aber immer noch aktuell, denn der klassische Zugangsweg über Studium und Fahrzeit wird auch künftig noch möglich sein. Ein ergänzendes Zugangs- und Ausbildungskonzept wird derzeit erarbeitet. Ausführlichere Informationen lesen Sie bitte auf den Seiten der Bundeslotsenkammer.

Der Webmaster

© Lotsenbrüderschaft Weser 2 / Jade 08.2017